Die primäre Grundlage eines guten Reitboden liefert ausschließlich der Sand (REITSAND)
Welches der „richtige Sand“ ist entscheidet die Bauweise eines Reitbodens und dessen angestrebte Nutzungsform (Dressur, Springen, Western, Voltigieren, Allround, Event)
Reithallensand mit Vlieshäcksel oder mit Weichholzspäne als Zuschlagsstoff, mit oder ohne wasserunempfindliche Trennschicht (keine Entwässerung)
Reitplatzsand für einen klassischen 3-Schicht-Aufbau mit Drainage (vertikale Entwässerung)
Reitplatzsand für ein oberflächlich entwässernden 2-Schicht-Aufbau (horizontale Entwässerung)
Reitplatzsand für einen Reitplatz nach dem Anstausystem (Ebbe & Flut)
Neben der Sandkorngröße spielt die Kornform und die Härte des Sandes eine entscheidendeRolle. Ist das einzelne Sandkorn zu rund oder zu groß werden sie immer einen „rollenden“ Reitboden haben. Zu scharfkantiger Sand wird zu extremen Abrieb an den Pferdehufen führen. Zu „weiche“ Sandarten werden durch die Pferdehufe zu schnell zerkleinert und machen einen Reitboden unbenutzbar. Ungeeigneter Reitsand, so günstig er für Sie auch im Einkauf ist, wird ein „teures Vergnügen“ durch ein mehr an Zuschlagsstoffen und eine geringe Haltbarkeit. Als einer der wenigen Deutschen Reitplatzbauer die alle Reitplatzbauweisen in ihrem Programm haben, wissen wir wie kein anderer Hersteller welcher Sand für welche Bauweise der Richtige ist. Bei der FLL, die seit einigen Jahren versucht „Richtlinien für den Reitplatzbau“ festzulegen, sind wir seit Anbeginn im Arbeitskreis beratend tätig und haben, soweit es uns möglich war, unsere Erfahrung und unser Fachwissen einfließen lassen. Wir warnen jedoch davor diese Richtlinien und Empfehlungen der FFL als Rezeptbuch für den Bau eines Reitplatz zu nutzen. Sie sollen dem Bauherren eines Reitplatzes lediglich als ein Leitfaden dienen und eine grobe Richtschnur für Bauweisen und Materialien sein.
Reitbodenbau ist FACHWISSEN, ERFAHRUNG, VERTRAUEN, SERIÖSE BERATUNG, keine Wissenschaft und kein Tummelplatz für Sondermüll entsorgende Scharlatane.
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